Wir haben deftig blutige Szenen aus Alien: Covenant gesehen …und sind begeistert!

First Look

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Blogbusters wurde im vergangenen Dezember – gemeinsam mit weiteren Journalisten – von 20th Century Fox dazu eingeladen, exklusive Ausschnitte und Trailer aus einigen seiner kommenden Filme anzusehen, darunter auch vom Alien Prequel Alien: Covenant.

Nebst Alien: Covenant zeigte Fox den anwesenden Pressevertretern auch exklusives Filmmaterial und zuvor noch nie gezeigte Trailer aus Planet der Affen: Survival (Originaltitel: The War for the Planet of the Apes), A Cure For Wellness und Logan – The Wolverine gesehen. Da vom letztgenannten Film in den kommenden Tagen ein neuer Trailer veröffentlicht wird, werden wir erst ab diesem späteren Zeitpunkt darüber berichten (aber der finale Wolverine Streifen wird richtig deftig, so viel sei schon mal verraten!).


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Alien: Covenant ist am ehesten als Interquel zu bezeichnen (Begriffsdefinition siehe unten) und soll – als erster Teil einer neuen (Interquel-)Trilogie – die Herkunft der Alien-Spezies erklären. Besonders aufregend am uns vorgeführten Filmmaterial war der erste Blick auf die „Neomorphs“, der uns gewährt wurde. Nach einer kurzen Einführung von Regisseur Ridley Scott, wurden uns zwei verschiedene Filmclips gezeigt.

Alien: Covenant spielt 10 Jahre nach den Ereignissen in Prometheus

Im ersten Clip ist die Mannschaft einer Landekapsel zu sehen, die zum Kolonialschiff „Covenant“ gehört. Die Crew, bestehend aus Kolonialisten und Wissenschaftlern (u.a. mit Danny McBride, Carmen Ejogo und Demian Bichir.), will einen unerforschten Planeten erkunden, der verspricht ein Paradies zu sein – ideal zum Kolonialisieren also. Doch schon der Landeversuch entpuppt sich als schwieriger als erwartet. Stürmische Wetterverhältnisse machen die Landung zu einem enorm schwierigen Unterfangen.

Alien: Covenant Szenenbild (Film, 2017)

Michael Fassbender und Carmen Ejogo in Alien: Covenant (Bild: 20th Century Fox)


Filmglossar: Was ist ein Interquel?

Es ist mittlerweile schon länger ein Trend, erzählerische Lücken in Filmen nachträglich zu füllen. Sogenannte Prequels erzählen beispielsweise die Vorgeschichte, von dem was in einem anderen Film passiert ist. Doch bei der Alien-Reihe wird es nun etwas haarig. Denn der erste Alien-Film (von Ridley Scott) stammt aus dem Jahr 1979. Der hatte insgesamt drei Fortsetzungen, allesamt von verschiedenen Regisseuren.

2012 brachte Ridley Scott mit Prometheus – Dunkle Zeichen eine Art Prequel zu Alien in die Kinos, der zeitlich jedoch wesentlich früher spielte. Alien: Covenant ist jetzt sowohl ein Sequel (Fortsetzung) zu Prometheus, als auch ein Prequel zu Alien. Das wiederum schreit nach einer eigenen Bezeichnung. Natürlich gibt es auch die schon: das Interquel.

Beim Interquel handelt es sich um eine Fortsetzung zu zwei oder mehr Filmen, die zeitlich zwischen den Filmen spielt. Diese füllt in der Regel eine chronologische Lücke. Bekannte Beispiele für Interquels sind Fast Five oder jüngst Rogue One: A Star Wars Story.

Interquel (Film)

(Bild: Owley für Blogbusters)


Nächster Clip: Die Charaktere von Amy Seimetz und Carmen Ejogo befinden sich im Notfallraum der Landekapsel und kümmern sich um ein männliches Besatzungsmitglied, dem es mit jeder Sekunde schlechter zu gehen scheint. Der Zuschauer wird unmittelbar an die berühmte Chestbuster-Szene aus Alien erinnert. Doch dieses mal sucht sich das Alien einen neuen Ausweg aus seinem menschlichen Wirt. Plötzlich bohren sich ein paar Stacheln durch den Rücken des Mannes und eines der neuen Neomorphs bricht durch sein Rückgrat als wäre aus Butter. Carmen Ejogos Filmfigur wird mit ihrem mittlerweile toten Kollegen in dem Raum eingesperrt, und noch bevor sie raus kann, fällt auch sie dem Alien zum Opfer. Dazu fliesst reichlich Blut.

Alien: Covenant wird deftig und ziemlich, ziemlich blutig

Alien: Covenant Setbild (Bild: 20th Century Fox)

Alien: Covenant Setbild (Bild: 20th Century Fox)

Amy Seimetzs Figur, die dabei zusehen musste, wie ihre Freundin zerfleischt wird, rennt in Panik aus dem Lander. Doch auch um sie ist es geschehen, denn in diesem Augenblick explodiert der Frachter vor den Augen einiger Kameraden, die gerade von einem Erkundungsgang zurückgekehrt sind.

Anscheinend ist ein Mann, den sie mit sich zurückbringen, ebenfalls „infiziert“ worden. Dieser Neomorph macht sich jedoch gar nicht erst die Mühe, den Körper seines Wirts zu durchbrechen. Stattdessen klettert er lieber dessen Kehle hoch und explodiert aus seinem Mund heraus und jagt ihm so quasi den Kopf in die Luft.


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Beide Szenen waren mindestens so blutig wie der berühmte Chestburster im ursprünglichen Alien. Das gibt uns ein ziemlich gutes Bild davon, was uns noch alles erwarten wird, und dass Ridley Scott mit Blut und Gemetzel nicht sparsam umgehen wird.

Das alles lässt hoffen, auf einen unzimperlichen und fantastisch fotografierten neuen Alien Film, der – sofern Scotts Drehbuchautoren Michael Green, John Logan und Jack Paglen mit einer überzeugenden Story aufwarten können – auf ganzer Linie überzeugen wird.

Bis Alien: Covenant am 18. Mai in den Kinos starten wird, dauert es noch ein Momentchen. Die Wartezeit bis dahin lässt sich am besten mit dem wiederholten Genuss des ersten Trailers geniessen.

Alien: Covenant Trailer Deutsch


(Quelle: YouTube/Blogbusters)