Filmvorschau: Weshalb Logan der beste und badasseste Wolverine Film von allen wird!

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Blogbusters wurde letzten Dezember von 20th Century Fox dazu eingeladen, exklusive Ausschnitte und Trailer aus einigen seiner kommenden Filme anzusehen, darunter befand sich auch Hugh Jackmans Finale als Wolverine in Logan.

Was war das für ein Morgen! Alien: Covenant, A Cure for Wellness, Planet der Affen: Survival und eben Logan. Gleich vier vielversprechende und hochkarätige Filme aus dem diesjährigen Line-up des Hollywood-Studios 20th Century Fox wurden den geladenen Pressevertretern vorgeführt. Dabei gab es schon ausgiebige erste Blicke in teils unfertige Szenen aus den genannten Filmen zu sehen. Das erstaunliche daran: Keiner der Filme enttäuschte auf irgend eine Art und Weise. Natürlich zählt letztlich nur das Endergebnis, doch wenn man schon von einer zehnminütigen Filmszene aus den Latschen gehauen wird, bei der noch nicht einmal alle Special Effects vorhanden sind, dann ist das schon ein ziemlich gutes Zeichen.


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So auch bei Logan. Wir wurden auch hier vorgewarnt, dass am Film noch so einiges in Bezug auf CGI-Effekte gemacht werden müsse, doch das Gesehene liess bereits erahnen, wie cool das Endresultat aussehen wird. Zudem wurde eines auch ganz ohne Special Effects sofort klar: Logan wird eine zieeeeemlich blutige Angelegenheit. Hier steht nicht nur R-Rated drauf, sondern es ist auch tatsächlich R-Rated drin. Ähnlich wie bei dem gezeigten Material aus Alien: Covenant, macht 20th Century Fox auch hier keine halben Sachen mehr und will Wolverine offenbar tatsächlich mit einem grossen Knall in Rente schicken.

Logan alias Wolverine hat mittlerweile viel von seinen Selbstheilungskräften eingebüsst und ist nur noch ein Schatten seiner früheren selbst. Die X-Men sind fast alle ausgerottet und sein letzter Lebenszweck ist es, Professor X vor Mutantenjägern zu beschützen.


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Logan (Bild: 20th Century Fox)

Logan (Bild: 20th Century Fox)

Als 20th Century Fox letzten Oktober den ersten Trailer veröffentlicht hatte, war es noch recht schwierig, sich ein Bild von der neuen Tonalität des Films zu machen, weil Kontext fehlte. Erst in den letzten Tagen ist beispielsweise der offizielle Kurzinhalt preisgegeben worden:

In naher Zukunft schützt ein abgekämpfter Logan einen gebrochenen Professor X in einem Versteck nahe der mexikanischen Grenze. Doch Logans Versuche, sich vor der Welt und seinem Vermächtnis zu verstecken, misslingen, als ein junger Mutant, von dunklen Kräften verfolgt, bei ihnen Zuflucht sucht.

An dem Screening in Zürich wurden uns zwei Szenen gezeigt, auf die ich nachfolgend detailliert eingehen möchte. Wer sich den Spass bis zum Kinobesuch nicht verderben lassen möchte, der liest ab hier besser nicht mehr weiter.


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Logan fährt eine schwarze Limo

Eingeführt wird die erste Szene mit einem richtig abgewrackt aussehenden Wolverine, der auf dem Rücksitz einer schwarzen Limousine schläft. Von merkwürdigen Geräuschen aufgeweckt, steigt er aus dem Wagen, um nachzuschauen was da vor sich geht. Dabei erwischt er eine Latino-Gang, die sich gerade daran macht, die sich an seiner Limo zu schaffen machen. Seine freundlichen Hinweise, das besser sein zu lassen, ignorieren sie selbstverständlich und müssen übel dafür bezahlen. Bevor Hugh Jackman seine Rolle endgültig an den Nagel die Kralle hängt, spiesst er vorher lieber noch ein paar Gangster damit auf. Schon diese Eingangssequenz macht unmissverständlich klar, welche Art von Wolverine-Film das sein wird.

Logan (Bild: 20th Century Fox)

Hände Weg von meiner Limo! Hugh Jackman in Logan – The Wolverine (Bild: 20th Century Fox)

Bühne frei für Laura aka X-23!

Nach diesem fulminanten Opener, führt uns die zweite Szene in eine leerstehende Fabrik, die Wolverine, Caliban (Stephen Merchant) und Professor X (Patrick Stewart) – der offensichtlich in einem schlechten Zustand ist – als Versteckt dient. Wir erfahren, dass 25 Jahre vergangen sind, seitdem die letzten lebenden Mutanten abgetaucht sind. Neue wurden seither nicht mehr gefunden. Professor X eröffnet dem verdutzten Wolverine, dass sie sich ab jetzt um ein mexikanisches Mädchen namens Laura (Dafne Keen) kümmern und von Donald Pierce (Boyd Holbrook) und seinem Söldnertrupp beschützen müssten. Als sie just in diesem Moment von der knallharten Eliteeinheit aufgespürt werden, will Pierce die kleine Laura mitnehmen, doch die weiss sich – zu Logans grossem Erstaunen – durchaus selbst zu helfen. Wie Wolverine, kann auch sie die Krallen ausfahren und obwohl sie noch ein Kind ist, weiss auch sie schon perfekt, wie man mit den Klauen böse Jungs aufgabelt! Die Szene endet schliesslich darin, dass sich die vier in Logans Auto drücken und sich gemeinsam auf die Reise begeben.


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Der Film hat den Look eines rauhen Westerns und verzichtet offenbar auf den Einsatz von zu viel und vor allem zu offensichtlichem CGI, den man sich sonst aus Superheldenfilmen gewohnt ist. Es ist auf jeden Fall etwas, von dem ich unbedingt noch viel mehr sehen will.

Logan – The Wolverine kommt am 2. März in unsere Kinos.

Logan (Bild: 20th Century Fox)

Logan kümmert sich um den angeschlagenen Professor X (Bild: 20th Century Fox)