Box Office: CONTAGION infiziert die Kinocharts

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US-Einspielergebnisse vom letzten Wochenende (9.-11. September 2011)

Nach drei Wochen ungestörter Ruhe an der Spitze der amerikanischen Box Office, wurde THE HELP von Steven Soderberghs Virus-Thriller CONTAGION vers(ch)eucht. WARRIOR hingegen hat enttäuscht.

  1. Contagion – $22,403,596
  2. The Help – $8,926,142
  3. Warrior – $5,242,107
  4. The Debt – $4,770,720
  5. Colombiana – $3,947,582
  6. Rise of the Planet of the Apes – $3,886,285
  7. Shark Night 3D – $3,408,413
  8. Apollo 18 – $2,851,349
  9. Our Idiot Brother – $2,650,538
  10. Spy Kids: All the Time in the World – $2,501,432
Poster: CONTAGION (2011)

Contagion

Während an der Box Office Herbstruhe eingekehrt ist, macht ein Film allen anderen einen Strich durch die Rechnung: CONTAGION. Mit Steven Soderbergh (OCEAN’S ELEVEN) am Ruder und einem Staraufgebot vor der Kamera (Marion Cotillard, Matt Damon, Laurence Fishburne, Jude Law, Gwyneth Paltrow und Kate Winslet), konnte eigentlich fast nichts schief gehen. Von den Kinogängern fast fast genauso begeistert aufgenommen wie von den Filmkritikern (Rotten Tomatoes: Certified Fresh mit 83%), spielte er an seinem Startwochenende stattliche 22.4 Mio. Dollar ein. Der thematisch verwandte OUTBREAK spielte 1995 an seinem Startwochenende 13.4 Mio. Dollar ein, was einem heutigen Gegenwert von rund 25 Mio. Dollar entspricht. OUTBREAK nahm insgesamt 67,7 Mio. Dollar ein, was heute etwa 140 Mio. Dollar entspricht. Es ist fraglich, ob CONTAGIONhingegen überhaupt an der 100 Mio. Dollar Marke wird kratzen können.

Poster: WARRIOR (2011)

Warrior

Der andere gross angelegte Neustarter – WARRIOR - wurde zwar auf etwa 40% weniger Leinwänden gezeigt als CONTAGION, spielte aber doch sehr enttäuschende 5.2 Mio.Dollar (oder etwa 75% weniger als CONTAGION) ein. Dieses Ergebnis ist umso enttäuschender, wenn man in Betracht zieht, dass der Film in den USA stark vermarktet und auch von den Kritikern begeistert aufgenommen wurde. Die Zuschauer, die WARRIOR bereits gesehen haben, bewerten ihn auf Rotten Tomatoes sogar noch besser als die Filmkritiker. So gesehen, dürfte WARRIOR auf die Dauer gesehen noch etwas von seinem Gesicht wahren dürfen.

Die zwei weiteren Neueintritte waren veritable Flops. Der von Adam Sandler produzierte Klamauk BUCKY LARSON: BORN TO BE A STAR und der Indie-Horrorstreifen CREATURE setzten neue Negativ-Massstäbe an den Kinokassen. CREATURE schaffte es auf einen erbärmlichen Besucherdurchschnitt von 6 Personen pro Vorführung (Gesamteinnahmen am Wochenende: 0.3 Mio. Dollar), bei BUCKY LARSONwaren es fast genau so miese 8 Personen pro Vorstellung (Einspielergebnis vom Wochenende: 1.4 Mio. Dollar). Beide Filme sind grottenschlecht und gehören in jede gut sortierte Trash-Sammlung.

Poster: THE HELP (2011)

The Help

Viel besser sah es da schon für die Holdovers der Vorwoche aus: THE DEBT (Platz 3) und COLOMBIANA (Platz 4) konnten sich in den Top 5 halten und mussten lediglich THE HELP (Platz 2) heller erstrahlen lassen. Letzterer setzt seinen unglaublichen Lauf fort und steuert mit Vehemenz der 150 Mio. Dollar Marke entgegen. Bei uns erscheint der Film am 08.12.2011, wird aber hier kaum an den Erfolg aus den USA anknüpfen können.

Im Horror-Duell SHARK NIGHT 3D gegen APOLLO 18 hatte der Haifilm dieses Weekend mehr Biss und schickte den “Found Footage” Film auf den Mond. Dies jedoch denkbar knapp. Insgesamt liegt SHARK NIGHT mit $14,672,592 ebenso dicht hinter APOLLO 18 mit $14,939,303.

DIE SCHLÜMPFE sind diese Woche zwar nicht mehr in den US-Top-Ten vertreten, stürmen aber seit Wochen die internationalen Chart Spitzen und konnten bis dato weltweit bereits massige 457 Mio. Dollar anhäufen! Wer hätte das geschlumpft?

Quelle: Box Office Mojo



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