16 Filmtipps: Die besten Familienkomödien

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Längst nicht in allen Familienfilmen kommen auch Familien darin vor. Deshalb haben wir euch diejenigen Komödien rausgesucht, in denen für jedes Familienmitglied etwas mit dabei ist. Blogbusters bringt die „Familie“ zurück in die Familienkomödien.

Das Subgenre „Familienkomödie“ beinhaltet eine Vielzahl an Filmen, die für eine breite Altersgruppe, also von gross bis klein, geeignet ist. Aber wenn sich schon die ganze Familie vor der Glotze versammelt, können sich alle viel besser mit einem Film identifizieren, wenn darin auch tatsächlich eine Familie zu sehen ist. Anlässlich der Home Entertainment (Blu-ray, DVD, VoD) Veröffentlichung von Die Coopers – Schlimmer geht immer haben wir euch 16 Filme zusammengestellt, die sich voll und ganz um kleine und grosse und ganz ganz grosse Familien dreht. Mit unseren Filmtipps kann die kalte Jahreszeit ruhig beginnen.


Die Coopers – Schlimmer geht immer (Alexander and the Terrible, Horrible, No Good, Very Bad Day), 2014

Walt Disney hat eine lange Tradition was Familienkomödien betrifft. Die Coopers – Schlimmer geht’s immer, der lose auf dem Kinderbuch Alexander und der abscheuliche, grässliche, mistige, eklige Tag (Alexander and the Terrible, Horrible, No Good, Very Bad Day) von Judith Viorst. Ursprünglich gab Walt Disney Germany bekannt, dass der Film unter dem daran angelehnten Filmtitel Alexander und der mistige Tag ins Kino kommen sollte. Schliesslich entschied man sich dann für den aktuellen Titel. Die Geschichte dreht sich um den 11-jährigen Alexander, der durch und durch durchschnittlich ist und am Tag vor seinem 12. Geburtstag, den „abscheulichsten, grässlichsten, mistigsten, ekligsten Tag“ erlebt, den man sich vorstellen kann. Ein grossartiger Familienspass mit viel Herz und in typischer Disney-Manier. Alexanders Tag mag vielleicht so richtig mistig sein, der Film ist es definitiv nicht.

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Die Coopers - Schlimmer geht immer (Alexander and the Terrible, Horrible, No Good, Very Bad Day) Filmszene


Im Dutzend Billiger (Cheaper by the Dozen), 2003

Im Dutzend Billiger basiert auf der gleichnamigen Komödie aus dem Jahr 1950. In der Neufassung hat Tom Baker (Steve Martin) als Familienvater von zwölf Kindern jede Menge um die Ohren. Einerseits hat er eben seinen Traumjob als Cheftrainer einer erfolgreichen Football-Mannschaft angetreten, andererseits ist seine ebenfalls erfolgreiche Frau gerade auf landesweiter Promotionstournee, um ihr neues Buch zu vermarkten. Nun muss er sowohl seinen Job als auch seine unberrechenbare Brut im Griff haben.

Steve Martin und Bonnie Hunt in Im Dutzend Billiger 2 (Cheaper by the Dozen), 2003

Fortsetzung: Im Dutzend billiger 2 – Zwei Väter drehen durch (Cheaper by the Dozen 2), 2005

Im Sequel verbringen die Bakers ihren Urlaub an einem idyllischen See und alles läuft für Familienoberhaupt Tom Baker wie geplant, bis sein steinreicher und angeberischer Erzrivale aus der Schulzeit auftaucht und plötzlich alles durcheinander gerät. Melike, damals acht 8 Jahre alt, hatte eine kleine Filmbesprechung zu Im Dutzend Billiger 2 geschrieben.

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Steve Martin und Bonnie Hunt in Im Dutzend Billiger 2 (Cheaper by the Dozen 2), 2005


Kevin – Allein zu Haus (Home Alone), 1990

Dieser Film ist so vieles Gleichzeitig: Ein Kultfilm, ein Weihnachtsklassiker und ein Familienfilmklassiker oder kurz: der kultige Familienweihnachtsklassiker schlechthin! Der 8-jährige Kevin McCallister ist ein echter Troublemaker. Als er über die Weihnachtsfeiertage versehentlich zu Hause vergessen wird, während der Rest der Familie nach Frankreich in den Urlaub fährt, muss der Knirps nicht nur alleine zurecht kommen, sondern auch über sich selbst hinaus wachsen und sein Zuhause gegen ein Einbrecherduo verteidigen. Der Slapstickhumor aus Kevin – Allein zu Haus wurde zur Blaupause für dutzende  von Familien- und Kinderfilmen, die darauf folgen sollten. Fun Fact: Auf Plakaten wurde der Film mit dem Spruch „Eine Familienkomödie ohne Familie.“ beworben.

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Macaulay Culkin als Kevin McCallister in Kevin - Allein zu Haus (Home Alone, 1991)


Fortsetzung: Kevin – Allein in New York (Home Alone 2: Lost in New York), 1992

Der grosse Erfolg von Kevin – Allein zu Haus, zog rasch eine Fortsetzung nach sich, die sich strukturell stark an den Vorgänger hielt, den Schauplatz des Geschehens jedoch von Kevins Zuhause auf ganz New York ausweitete. Wer von Kevins Streichen und einer Extraportion Schmalz nicht genug kriegen kann, der liegt mit Kevin – Allein in New York genau richtig.

Filmszene aus Kevin - Allein in New York (Home Alone 2: Lost in New York), 1992


Fortsetzung: Wieder allein zu Haus (Home Alone 3), 1997

Ursprünglich war der Plan, dass der dritte „Allein zu Haus“ Film direkt im Anschluss an Kevin – Allein in New York hätte gedreht werden sollen, erneut mit Macaulay Culkin in der Hauptrolle. Der lehnte schliesslich jedoch ab, da er es müde, immer und immer wieder den selben Charakter zu spielen. So hat dann der dritte Teil auch nichts mehr mit den ersten beiden zu tun, ausser natürlich, dass auch dieses mal wieder ein paar fiese Ganoven ordentlich eins auf die Fresse bekommen. Doch auch wenn Wieder allein zu Haus bei IMDb lediglich auf erbärmliche 4.2 Sterne (von 10 möglichen) kommt, ich finde den Film super und stufe ihn gar höher ein als Kevin – Allein in New York. Macaulay Culkins Nachfolger, Alex D. Minz gibt einen klasse Frechsdachs her und ganz nebenbei ist im Film auch Scarlett Johansson (damals gerade mal 12 Jahre alt) in ihrer ersten grösseren Rolle zu sehen. Fazit: Diese drollige Familienkomödie gehört in jede Weihnachtskollektion!

Scarlett Johansson und Alex D. Linz in Wieder allein zu Haus (Home Alone 3), 1997


Mehr zum Thema: Filmtipps für Kinder und Familien – Sortiert nach Altersfreigabe


Deine, Meine & Unsere (Yours, Mine & Ours), 2005

Genau wie Im Dutzend billiger, ist auch Deine, Meine & Unsere ein zeitgemässes Remake eines Hollywood-Klassikers (Deine, meine, unsere aus dem Jahr 1968). Dank der Heirat zweier kinderreicher Witwer, gespielt von Dennis Quaid und Rene Russo, kommen die beiden auf insgesamt 18 Kinder, was sogar die 12 aus Im Dutzend billiger, wie eine Kleinfamilie aussehen lässt. Während sich die Kids zunächst gegenseitig bekriegen, spannen sie zusammen, mit dem Vorsatz, dass sich ihre Eltern trennen. Ironischerweise kommen sie sich ausgerechnet bei dieser fiesen Mission als Familie näher.

Deine, Meine & Unsere (Yours, Mine & Ours), 2005


Der Kindergarten Daddy (Daddy Day Care), 2003

Wie kann man mengenmässig – was die Anzahl Kinder betrifft – mit Filmen wie Im Dutzend billiger oder Deine, Meine & Unsere mithalten, ohne dass man sich etwas komplett unmögliches dazu ausdenkt? Genau, man steckt zwei arbeitslose Werber (Eddie Murphy und Jeff Garlin) in eine Kindertagesstätte. Ähnlich wie schon in Der Kindergarten-Cop oder auch in Der Babynator (siehe unten) entstehen die meisten Lacher aus absurden Screwball-Situationen, wenn gestandene Männer an kleinen Kindern zu zerbrechen drohen.

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Eddie Murphy in Der Kindergarten Daddy (Daddy Day Care, 2003)


Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft (Honey, I Shrunk the Kids), 1989

Die Familie Szalinski ist echt verrückt. Während die Nachbarsfamilie, die Thompsons, gute Amerikaner sind, die Baseball lieben und über das Wochenende zum Fischen fahren, ist das Haus der Szalinskis eine wahre High-Tech-Festung, in der es nur so von Erfindungen des schrulligen Wissenschaftlers Wayne Szalinski wimmelt. Doch eine dieser Erfindungen hat es in sich. Durch eine schicksalshafte Verkettung von Ereignissen werden sowohl die Kinder der Thompsons als auch die der Szalinskis auf eine Grösse von weniger als 1 cm geschrumpft und müssen sich erst noch durch einen Garten kämpfen, in dem jeder Grashalm so gross wie ein Baum ist. Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft ist der erste Teil von insgesamt drei Filmen, es ist jedoch auch mit Abstand der Beste, weshalb wir die beiden Fortsetzungen nicht mit in dieser Liste aufgeführt haben. Witziger Fakt – Wikipedia weiss zu berichten: „Der polnische Familienname ist eine Anspielung auf Charakter und Tätigkeit des Protagonisten: Das Verb szaleć bedeutet verrückt sein oder wüten.

Harold Ramis in Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft (Honey, I Shrunk the Kids), 1989


Ein Zwilling kommt selten allein (The Parent Trap), 1998

Ein Zwilling kommt selten allein ist eine Disney-Komödie, die auf Erich Kästners Kinderbuch Das doppelte Lottchen basiert und das Kinodebüt der damals 12-jährigen Lindsay Lohan markierte. Die Geschichte der beiden Zwillinge, die als Babies voneinander getrennt wurden als sich die Eltern scheiden liessen und die sich dann zufällig in einem Sommerlager – nichts von einander ahnend – treffen, begeistert gross und klein gleichermassen.

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Ein Zwilling kommt selten allein (The Parent Trap), 1998


Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt! (Diary of a Wimpy Kid), 2010

Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt! ist die Verfilmung des gleichnamigen Comic-Kinderromans, der sich um das Leben des zwölfjährigen Gregory „Greg“ Heffley dreht. Greg ist ein absolut liebenswerter Junge, auch wenn er ein paar Makel hat, namentlich ist er zwar gerissen, aber auch ziemlich faul und selbstsüchtig. Letzteres bekommt besonders immer wieder mal sein bester Freund Rupert zu spüren. Doch auch Gregs Familie kann ein Lied davon singen. Gregs Tagebuch ist – wie der Titel bereits verrät – eine Aneinanderreihung von Tagebucheinträgen, doch der filmischen Umsetzung merkt man das nicht an. Kleiner Tipp: Wer Gregs Tagebuch mochte, dem wird auch Die Coopers – Schlimmer geht immer (siehe oben) gefallen.

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GREGS TAGEBUCH - VON IDIOTEN UMZINGELT! (2010)


Fortsetzung: Gregs Tagebuch 2 – Gibt’s Probleme? (Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules), 2011

In der Fortsetzung, die nur ein Jahr nach dem ersten Film in die Kinos kam, gehen die amüsanten Tagebucheinträge von Antiheld Greg weiter und fügen sich Nahtlos in die Gesamtgeschichte ein. Im Mittelpunkt von Gregs Tagebuch 2 – Gibt’s Probleme? stehen dieses mal die Auseinandersetzungen zwischen Greg und seinem grossen Bruder Rodrick, der ihn immerzu piesackt. Kommt hinzu, dass Greg schwer in die neue Mitschülerin verliebt ist, die ihn zu seinem grossen Leidwesen aber Anfangs gar nicht richtig wahrzunehmen scheint. Eine der raren Fortsetzungen, die mühelos mit dem Erstlingsfilm mithalten können.

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Gregs Tagebuch 2 – Gibt’s Probleme? (Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules, 2011) Filmszene


Fortsetzung: Gregs Tagebuch 3 – Ich war’s nicht! (Diary of a Wimpy Kid: Dog Days), 2012

Am Tempo, in denen die Gregs Tagebuch Filme auf den Markt gekommen sind, merkt man, dass die Macher unter echtem Zeitdruck standen. In den Büchern ist Greg mehr oder weniger gleich alt, in Wahrheit kamen alle Jungschauspieler natürlich nach und nach in die Pubertät. Deshalb ist Gregs Tagebuch 3 – Ich war’s nicht! auch die vorläufig letzte Verfilmung aus der Buchreihe. An der Qualität des Films merkt man den hohen Zeitdruck, unter dem die Filmemacher standen, glücklicherweise nicht an. Teil 3 erzählt Gregs Erlebnisse in während seiner Sommerferien. Alle Handlungsfäden, die in den ersten beiden Filmen gestrickt wurden, werden hier aufgenommen und liebevoll weitererzählt. Es macht also Sinn – und auch sehr viel Spass – sich die drei Filme möglichst am Stück anzuschauen.

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Gregs Tagebuch 3 – Ich war’s nicht! (Diary of a Wimpy Kid: Dog Days, 2012) Filmszene


So ein Satansbraten (Problem Child), 1990

Ihr kennt ja diese Kinder, in der Regel sind es ja die vom Nachbarn oder die vom Schwager, die so richtig schlecht erzogen sind, nie hören wollen und immer ein riesiges Chaos anzetteln – echte Satansbraten eben. In Problem Child (so der Originaltitel) ist der von Michael Oliver gespielte „Junior“ dieses Problemkind. Er ist ein echter Rotzlöffel, der in einem Waisenhaus aufgewachsen ist und dort allen (wirklich allen) auf die Nerven ging. Entsprechend gross ist das Fest als Junior vom Kaufhausangestellten Ben Healy (John Ritter) und seine Frau Flo (Amy Yasbeck) adoptiert wird. Wen die beiden nur gewusst hätten, auf was sie sich da eingelassen haben…

Amy Yasbeck, John Ritter und Michael Oliver in So ein Satansbraten (Problem Child, 1990) Filmszene


Der Babynator (The Pacifier), 2005

Stärke Männer, die sich in Actionfilmen bewährt haben und sich dann ihrer grössten Bewährungsprobe – nämlich Kinder – stellen müssen, haben spätestens seit Arnold Schwarzeneggers Einsatz als Kindergarten Cop Tradition. Dieses mal war es an Vin Diesel, sich mit schreienden Bälgern auseinandersetzen und schliesslich den Tag retten zu müssen. Fast & Furious Star Diesel spielt den Elitesoldaten Shane Wolfe, einen Navy SEAL, der im Rahmen eines Spezialauftrags die Kinder einer Familie beschützen muss und schneller als es ihm lieb ist zum Babysitter mutiert.

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Brittany Snow und Vin Diesel in Der Babynator (The Pacifier, 2005) Filmszene


Daddy ohne Plan (The Game Plan), 2007

Was Arnie und Vin können, kann „The Rock“ schon längst, wird sich Dwayne Johnson gesagt haben als er die Hauptrolle in Daddy ohne Plan übernahm – und wieso auch nicht? Seine Darbietung des narzisstischen NFL-Superstar Joe Kingman, der nichts mehr liebt als seine Football-Karriere und seinen Ruhm ist köstlich und zugleich herzerweichend. Denn als er unverhofft erfährt, dass er eine achtjährige Tochter hat, fällt er aus allen Wolken und muss schliesslich lernen, seine Prioritäten im Leben völlig neu zu ordnen.

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Dwayne Johnson und Madison Pettis in Daddy ohne Plan (The Game Plan, 2007) Filmszene