THE IMPOSSIBLE Filmkritik

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Ein Film, der den Zuschauer eine emotionale Berg- und Talfahrt erleben lässt. Von schmerzhaften oder herzzerreissenden, bis hin zu freudigen und glücklichen Szenen. Man wird gepackt und erlebt die Katastrophe des Tsunamis und das damit verbundene Schicksal der Familie vollumfänglich mit.

Filmszene: THE IMPOSSIBLE (2012)

Bei THE IMPOSSIBLE handelt es sich um keinen handelsüblichen Katastrophenfilm, nur weil er von der Tsunami-Katastrophe aus dem Jahre 2004 in Thailand handelt. Es ist ein ergreifendes Drama, welches das Schicksal einer betroffenen Familie beschreibt.

Entgegen vieler Kritiken, die nicht sehr positiv für THE IMPOSSIBLE ausgefallen sind, muss ich sagen, dass er ziemlich alles hat, was ein guter Film braucht. Die Schauspieler wirken sehr authentisch, und was mir persönlich sehr gefallen hat, nicht zu überschminkt. Bei Naomi Watts sieht man Falten und auch die Komparsen wirken realistisch. Einzig Ewan McGregor hat mich den Grossteil des Films nicht überzeugt. Durch die geniale Kameraführung und der perfekten Geräuschkulisse erlebt man den Tsunami hautnah mit – fast zu hautnah! Der anschliessende Kampf ums Überleben und das Finden der Familie lässt einen aber nur kurz verschnaufen, bevor Man(n) beziehungsweise Frau mit den Tränen zu kämpfen hat.

Filmszene: THE IMPOSSIBLE (Naomi Watts)

Nach diesem Film kann ich zwar nicht sagen, dass ich weiss, was die Betroffenen durchgemacht haben. Aber ich kann es annähernd erahnen und hoffe, dass niemand so etwas erleben muss.