THE CALL

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Brad Anderson ist einer dieser Regisseure, denen es gelingt einen nervenzerreissenden Thriller ohne grossen Szenenwechsel oder Spezialeffekte zu erzählen. Viel mehr setzt er auf Nervenkitzel sowie stark aufspielende Schauspieler, welche er dramatisch und elektrisierend in seine Meisterwerke einbindet. So erinnern wir uns gerne an THE MACHINIST (Christian Bale hungerte sich ganze 30kg von den Rippen und wog bei Drehbeginn gerade mal noch magere 50kg) sowie an die psychologische Irrfahrt in TRANSSIBERIAN (Emily Mortimer in einer ihrer besten Rollen überhaupt). Lassen wir uns also überraschen, ob Brad Anderson mit Halle Berry und/oder Abigail Breslin die richtige Wahl für die Hauptprotagonistinnen traf und ihm der Sprung vom TV (er produzierte in den letzten Jahren ausschliesslich TV-Serien) zurück auf die grosse Leinwand geglückt ist.

Jordan Turner (Halle Berry) arbeitet als routinierte Telefonistin für die Notruf-Zentrale 911. Ein dummer Fehler bringt schwerwiegende Folgen mit sich und ein junges Mädchen muss ihr Leben lassen. Da Jordan an diesem Zwischenfall ordentlich zu beissen hat, wird Sie zukünftig lediglich noch als Ausbilderin eingesetzt. Wie es der Zufall jedoch will, muss Sie eines Tages den Anruf einer überlasteten, frisch ausgebildeten Telefonistin übernehmen und damit startet dann ein schrecklicher Wettlauf gegen die Zeit!

Obwohl der Film eine gewisse Fernseh-Ästhetik mit sich bringt, hat es Brad Anderson schlussendlich doch noch fertig gebracht, den ursprünglich geplanten TV-Movie für den Kinosaal tauglich zu machen. THE CALL kommt ohne grosse Spezialeffekte aus, baut kontinuierlich an Dramatik auf und schafft es, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Leider verliert sich der Film am Ende komplett und man fragt sich lediglich noch was sich die Schreiberlinge dabei gedacht haben! Die schauspielerischen Leistungen sind durchwegs solide, bieten aber keine herausragenden Höhenflüge wie man es sich von Andersons Filmen gewohnt ist.

Wie bewertet man also einen Film, der grundsätzlich gut ist aber es am Ende so dermassen verkackt, dass man sich danach am liebsten fünfzig “Frust-Big Macs” die Kehle runterdrücken möchte? Genau, entweder gar nicht oder man trifft sich elegant in der Mitte und drückt dem Streifen 2.5 Sterne auf. Nichtsdestotrotz liess THE CALL an den amerikanischen Boxoffice die Kassen klingeln und übertraf damit wohl sämtliche Erwartungen. Trotz dem eher bescheidenen Produktionsbudget von 13 Mio. Dollar hat er bereits über 51 Mio. Dollar eingespielt und ist somit Brad Andersons finanziell mit Abstand erfolgreichstes Werk (TRANSSIBERIAN – 2.2 Mio.,  THE MACHINIST – 1.1 Mio. Dollar).