Seelen – The Host

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THE HOST (dt. SEELEN) ist eine Verfilmung des gleichnamigen Buches der Twilight-Autorin Stephenie Meyer.

Die Welt wie wir sie kennen existiert in THE HOST nur noch äusserlich. Fast alle Menschen wurden von ausserirdischen Seelen besetzt. Nur einigen wenigen Rebellen ist es gelungen zu entkommen. Dazu gehörte bisher auch Melanie Stryder (Saoirse Ronan), bis die Fremden auch ihr eine Seele namens „Wanderer“ einsetzen. Melanie gibt die Kontrolle über ihren Körper jedoch nicht einfach so auf und setzt sich zu Wehr. Wanderer versucht Melanie daraufhin zuerst zu verdrängen, bis die beiden langsam beginnen miteinander zu kommunizieren.

Soweit zur Ausgangslage, die eigentlich noch ganz solide klingt, vom ganzen Film kann man dies aber wirklich nicht behaupten.

Hauptdarstellerin Saoirse Ronan ist ihrer Rolle nicht gewachsen. Es gelingt ihr nicht, einer der beiden Seelen in ihrem Körper Persönlichkeit zu verleihen oder den inneren Kampf von Melanie und Wanderer glaubwürdig darzustellen. Die Sätze von „Wanderer“ darf sie jeweils sprechen, während „Melanies“ Sätze durch ein Voice-Over eingeblendet werden. Auch die anderen Schauspieler sind höchstens Mittelklasse und die Charaktere besitzen etwa so viel Tiefe wie eine Regenpfütze. Lediglich Diane Krueger zeigt als Sucherin eine ordentliche Schauspielleistung, kann allerdings den schlecht geschriebenen Charakter selbst dadurch kaum retten.

Dazu kommt eine Dramaturgie, die es nicht verdient diesen Namen zu tragen. Die Story plätschert im Schneckentempo vor sich her und entsteht tatsächlich mal so etwas wie ein Problem, gibt es dafür innerhalb der nächsten Minute gleich eine ganz simple Lösung serviert. Und die paar Leute, die tatsächlich noch Schaden nehmen, sind kurz darauf wieder vergessen. THE HOST scheint geradezu Panik davor zu haben, seinen Zuschauern so etwas wie Spannung oder Dramatik zuzumuten.

Nicht überdrüssig wird der Film dafür aber seiner Liebesstory, die allerdings genau so flach bleibt, wie die involvierten Charaktere. Alle, die sich bereits über die Romanze in den TWILIGHT-Filmen genervt haben seien gewarnt: THE HOST setzt noch wesentlich tiefer an. Trotzdem, oder gerade deswegen, werden andauernd völlig belanglose Romanzen-Rückblenden in die Story gepresst.

Das Schlimmste an THE HOST ist allerdings, dass sich die Filmcrew offensichtlich auch in den restlichen Bereichen keinerlei Mühe gegeben hat. Die Settings sind lieblos hingeknallt und die Ausstattung fantasielos. So schreit einem die Unechtheit von Höhlenwänden förmlich an und das Hauptquartier der Fremden scheint aus fast leeren Räumen und schlecht ausgerüsteten Bürotischen zu bestehen. Dazu kommt noch ein wenig reingebastelte Auto-Action, die bestenfalls Amateurniveau erreicht, bestenfalls.

Einige dieser Makel wären ja bei einem kleinen Low Budget-Film unter Umständen noch verzeihbar, aber erstens ist THE HOST kaum als solcher zu betrachten und zweitens schneidet er schlicht in allen Bereichen schlecht ab. Die billige Inszenierung spricht deswegen einfach für ein lieblos hingeknalltes Produkt, das soviel Geld wie möglich scheffeln soll. Die Tatsache, dass Stephenie Meyer, die Autorin des Buches auch gleich die Produzentin des Filmes ist, macht die Sache nicht besser. Man könnte fast behaupten diese Tatsache spricht Bände.

Weshalb Regisseur und Mit-Drehbuchautor Andrew Niccol nach durchaus guten Filmen wie LORD OF WAR (2005) und IN TIME (2011) einen Film wie diesen derart schwach umsetzt, ist eine Frage für sich. Lediglich die stellenweise ganz witzigen Dialoge zwischen Melanie und Wanderer bringen hie und da so etwas wie Unterhaltung in den Film.

THE HOST ist Kino auf unterstem Niveau, in dem jede Film-Minute laut „Geldmacherei“ schreit. Definitiv kein Muss und selbst Fans der Bücher sollten sich den Filmbesuch zweimal überlegen.