Roma Review

Zurich Film Festival 2018

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Roma (Kurzinhalt)

Colonia Roma, Mexiko, 1970: Während politische Unruhen im Land toben, lebt Cleo als Hausangestellte bei einer Familie der oberen Mittelschicht. Als die Rückkehr des Familienvaters nach einer langen Geschäftsreise ausbleibt, hilft sie seiner Frau Sofia, die Einsamkeit zu überwinden, und kümmert sich liebevoll um deren vier Kinder, als wären es ihre eigenen. Cleo wird ein Teil der Familie, die sie weiter zusammenzuhalten versucht, als gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Studenten und Regierungsmilizen vor der Haustür eskalieren. Doch als sie selbst schwanger wird und ihr Freund das Weite sucht, wird sie, wie auch Sofia, mit der Aussicht konfrontiert, ihr Kind als alleinstehende Mutter grossziehen zu müssen. Regisseur Alfonso Cuaróns intimer, herzzerreissender und bis ins letzte Detail durchkomponierter neuer Film basiert auf eigenen Kindheitserinnerungen, verhandelt aber nicht zuletzt ethnische und soziale Unterschiede in Mexikos Gesellschaft.

„ROMA“ ist das bisher persönlichste Projekt des Oscar®-prämierten Regisseurs und Drehbuchautors Alfonso Cuarón („Gravity“, „Children of Men“, „Y Tu Mama Tambien – Lust for Life“). Der Film handelt von Cleo, einer jungen Hausangestellten, die für eine Familie in einem mittelständischen Viertel namens Roma in Mexiko-Stadt arbeitet. Basierend auf seiner eigenen Kindheit erschafft Cuarón ein lebendiges und emotionales Werk über häuslichen Streit und soziale Hierarchien inmitten der politischen Unruhen der 1970er Jahre und kreiert damit einen kunstvollen Liebesbrief an die Frauen, die ihn großgezogen haben. Dies ist Cuaróns erstes Projekt seit seinem bahnbrechenden Werk „Gravity“ von 2013. „ROMA“ wird später in diesem Jahr in ausgewählten Kinos und auf Netflix verfügbar sein.

Roma Szenenbild (Film 2018)

Roma (Bild: Netflix)

Roma Szenenbild (Film 2018)

Roma (Bild: Netflix)

Roma Szenenbild (Film, 2018)

Roma (Bild: Netflix)

(Quelle: Netflix)