Nächster Halt: Fruitvale Station

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Basierend auf einer wahren Geschichte

Es geschah am Neujahrsmorgen 2009. Ein Polizist erschoss einen unschuldigen Afroamerikaner nach Unruhen in einer Strassenbahn. In einerZeit, in der jedes Handy eine vollwertige Kamera integriert hat, wurde das Ereignis natürlich gefilmt und ging um die Welt. Das Opfer war Oscar Grant, Vater einer kleinen Tochter. Der Film erzählt die letzten 24 Stunden vor seinem Tod nach.

Tief bewegend trotz bekanntem Ausgang

Man kann den Film nur nach dem Gesamtbild beurteilen. Einzelne Abschnitte zu bewerten, wäre sinnlos. Auch wenn einzelne Teile im Film sich in die Länge ziehen und man das Gefühl hat, der Storyaufbau dauert zu lange, wird einem zum Ende des Films bewusst, wieso der junge Regisseur Ryan Coogler das so gemacht hat. Erst dank der facettenreiche Beleuchtung des Hauptcharakters Oscar (Michael B. Jordan), ist das Publikum in der Lage eine intensive Verbindung zu ihm aufzubauen. Man erlebt seine Höhen und Tiefen und sieht sowohl seine guten, als auch seine mit schlechten Seiten.

Fruitvale Station ist ein tief bewegendes Drama, dass trotz seines von vorneherein bekannten Ausgangs, den einen oder anderen zum Taschentuch greifen lässt.