Star Wars: Episode I – Die Dunkle Bedrohung 3D Review

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EPISODE I gehört bei vielen STAR WARS Anhängern zum unbeliebtesten Teil der Saga. Kann der 3D Re-Release daran was ändern?

George Lucas ist mal genialer Visionär (STAR WARS ist in Sachen Effekte ein Meilenstein der Filmgeschiche), mal verrückter Launebär, der die klassische Trilogie mit immer neuen Veränderungen und „Verbesserungen“ aktualisert. So gesehen ist Star Wars so etwas wie der Michael Jackson unter den Filmen. Da wird so lange dran herumgedoktert, bis das ursprüngliche Wesen des Films plötzlich unkenntlich ist.

Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung Filmszene

Als Lucas 1999 EPISODE I – DIE DUNKLE BEDROHUNG in die Kinos brachte, ging ein ähnlicher Aufschrei durch die Fangemeinde. Zu kindlich, kindisch, kindergerecht – wie auch immer – sei er geraten. Und überhaupt: dieser tödlich nervende Jar Jar Binks zerstöre das ganze STAR WARS Vermächtnis.

Mit diesen Kritkpunkten stimme ich absolut überein. Auch beim zwanzigsten mal schauen, geht einem dieser blöd labernde hässliche Vogel von einem Gunganer immer noch auf die Nüsse. Da hilft auch vor dem Film mit Yoda eine Runde meditieren nichts. Darum seine Worte in Jar Jars Ohr: „Up The Shut Fuck You Must!“

Ebenfalls sehr störend der total daneben gegangene Spagat von kindgerechter Unterhaltung und Action für das erwachsenere Publikum. Schlachtszenen, werden dank Jar Jar zu Slapstick. Ein Kriegsfilm mit Altersfreigabe ab 6 Jahren. Mit freundlicher Genehmigung der FSK.

Wie dem auch sei, ansonsten bin ich seit 1999 immer noch der selben Meinung. Der Film rockt!

DIE DUNKLE BEDROHUNG bietet alle Zutaten die wir aus den bisherigen Teilen so lieben. Tolle Bösewichte: Darth Sidious (aka Senator Palpatine) und der bunt angemalte Darth Maul, coole Jedi-Ritter (Liam Neeson als Qui-Gon Jinn, Samuel L. Jackson als Mace Windu etc.), spannende Laserschwert-Duelle, imposante Spezialeffekte, wummernde Bässe, imperiale Verfolgungsjagden, einen epischen Soundtrack von John Williams, kultige Sprüche von Meister Yoda… ich könnte ewig so weitermachen.

Die Frage, die sich natürlich jedem sofort stellt: warum Kino-Eintritt bezahlen, wenn man den Film sowieso schon im DVD-Regal stehen hat?

Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung FilmszeneMeine Antwort: Filme wie STAR WARS sind nirgends so bombastisch und eindrücklich wie auf der grossen Leinwand. Star Wars zu Hause ist cool. Star Wars im Kino ist Weltklasse.

Somit kommen wir auch gleich schon zur nächsten Frage die jeder stellt. STAR WARS in 3D – muss das sein? Hat der Zuschauer dabei wirklich einen echten Zusatznutzen? Die olle Brille zwickt doch sowieso auf der Nase.

Meine Antwort: Unbedingt 3D! Ich als anti-3D’ler sage das mit gutem Gewissen. Okay, das Ding zwickt auch bei Star Wars. Doch während man bei anderen Filmen fast schon erraten muss, welche Szenen den genau 3D gewesen sein sollen, drängt es sich bei DIE DUNKLE BEDROHUNG geradezu auf – im positiven Sinne. Beste Beispiele: Laserschwerter, Hologramme, Pod Racer. Alles scheint zum greifen Nah. Ganz nach dem Motto: mitten drin, statt nur dabei. Deshalb gebe ich dem Film einen halben Stern 3D-Zuschlag

Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung / Star Wars: Episode I – The Phantom Menace (Story)

Der Senat schickt die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) zwecks Friedensverhandlungen nach Naboo, denn der eigentlich friedliche, durch die schönen Königin Amidala (Natalie Portman) regierte Planet wird von der geldgierigen Handelsförderation besetzt. Doch noch bevor die Jedis auf Naboo ankommen, werden sie von Kampfdroiden der Handelsföderation angegriffen. Qui-Gon und Obi-Wan schaffen es in die Hauptstadt, befreien die Königin und fliehen gemeinsam. Ihre Flucht führt sie nach Tatooine, einem Wüstenplanet. Dort treffen sie auf den Sklavenjungen Anakin Skywalker (Jake Lloyd), in dem Qui-Gon eine ungewöhnlich starke Begabung für die Jedi-Kraft, die Macht, erkennt. Trotz der Skepsis von Obi-Wan nimmt er sich des Jungen an…