Die Frau in Gold (Woman in Gold)

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Die Frau in Gold – Woman in Gold (Kurzinhalt)

In ihre österreichische Heimat wollte die jüdische Maria Altmann eigentlich nie mehr zurück. Doch Ende der Neunzigerjahre macht sie sich zusammen mit ihrem Anwalt Randy Schoenberg (Ryan Reynolds) auf den Weg von Los Angeles nach Wien. Dort, im Schloss Belvedere, hängt ein Werk, das einst ihrer Familie gehörte: die “Goldene Adele”. Mit dem Jugendstil-Porträt hatte der berühmte Maler Gustav Klimt eine Tante Marias verewigt, die Wiener Salondame Adele Bloch-Bauer. 1938 konfiszierten die Nazis das Gemälde, nach dem Krieg wurde es als “österreichische Mona Lisa” berühmt – und war doch offensichtlich NS-Raubgut. Zusammen mit ihrem Anwalt zieht Maria Altmann bis vor das höchste Gericht der USA, um das Bild und weitere Werke der Kunstsammlung ihrer Familie zurück zu erlangen. Acht Jahre dauerte der spektakuläre Prozess gegen den österreichischen Staat, für Maria Altmann ein langer und emotionaler Kampf für Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.

Gustav Klimts “Goldene Adele” zählt zu den wertvollsten Gemälden der Welt. Im neuen Film von Regisseur Simon Curtis (My Week with Marilyn) kämpft die jüdische Maria Altmann (Helen Mirren) mit der österreichischen Regierung um die Herausgabe des Kunstwerkes, das ihrer Familie während des 2. Weltkrieges von Nationalsozialisten geraubt wurde und nach Ende des Krieges in den Besitz des österreichischen Staates überging. An ihrer Seite kämpfen Anwalt Randol Schoenberg (Ryan Reynolds) und Publizist Hubertus Czernin (Daniel Brühl).

In der Hauptrolle bezaubert eine wie immer hervorragende Helen Mirren. Trotz ernstem Hintergrund erzählt Regisseur Curtis leicht und authentisch die emotionalen Höhen und Tiefen des acht Jahre dauernden Kampfes. Eindrücklich und ergreifend zeigt der Film das Aufbegehren einer Einzelnen gegen das Vergessen.

Helen Mirren und Ryan Reynolds in Die Frau in Gold (Woman in Gold) Filmszene

(Quelle: Blogbusters, Ascot Elite, SquareOne)