Come to Daddy Review

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Come to Daddy (Kurzinhalt)

Norval wurde als Kind von seinem Vater verlassen. Heute ist er ein dreissigjähriger Hipster auf der Suche nach Anerkennung. Weil er hofft, sie von seinem Erzeuger zu bekommen, nimmt er mit diesem wieder Kontakt auf: Er willigt ein, ihn zu treffen – überzeugt davon, dass er von seiner DJ-Karriere beeindruckt sein wird. Pech für Norval: Der alte Mann hat nach wie vor keine väterliche Faser in sich. Die Wiedervereinigung verläuft auch sonst nicht wie geplant, und schon bald muss Norval nicht nur um sein Ego, sondern um sein Leben fürchten.

Als Kammerspiel in einem Haus am Pazifik unterläuft Come to Daddy die Publikumserwartungen: Das Vater-Sohn-Wiedersehen wird mit Horror und schwarzem Humor garniert. Der Film löst mit seiner zugleich brutalen und schrillen Komik ein spürbares Unwohlsein voller Spannung aus – zumal er sein Publikum mehrmals überlistet. Eine zynische, blutige Schilderung von Familienbeziehungen, getragen von einem herrlich exzentrischen Elijah Wood.

Norval (Elijah Wood) in Come to Daddy Szenenbild (Film, 2019)

Norval (Elijah Wood) in Come to Daddy (Bild: Wtfilms)

(Quelle: NIFFF, Wtfilms)