AFTER EARTH

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1000 Jahre sind vergangen, seitdem die Menschheit die Erde nach apokalyptischen Ereignissen komplett evakuieren und auf einem fremden Planeten neu ansiedeln musste. Seit der Neuansiedelungen gab es immer wieder Angriffe durch aggressive ausserirdische Kreaturen, Ursas gennant, welche die Angst der Menschen anhand von Pheromonen förmlich riechen konnte. Nur wer es schaffte völlig frei von Angst zu sein, war für die Ursas komplett unsichtbar, weshalb man Krieger mit dieser Fähigkeit „Ghosts“ nannte. Der legendärste aller Ghosts ist Cypher Raige, der sich aufgrund seiner vielen Missionen von seinem Sohn Kitai entfremdet hat. Cypher hat vor sich aus der Armee zurückzuziehen, muss aber vorher noch auf eine letzte Trainings-Mission. Um sich Kitai, der seinem Vater nacheifert und selber zur Armee will, anzunähern, nimmt er ihn mit auf diese Mission.

Ein Fehler, wie sich herausstellt. Das Raumtransporter gerät in einen Meteoritenhagel und muss bruchlanden. Dabei wird Cypher dummerweise schwer verletzt. Dummerweise brach der Transporter beim Crash auseinander und eines der Notrufsignalgeräte ging kaputt. Noch dümmer, dass das zweite Notrufsignal ausgerechnet im Heck befand, dass sich – dummerweise – erst noch 100 Meilen entfernt befindet. Jetzt muss sich Kitai selber auf den Weg durch den feindlichen Dschungel machen, der vor wilden, evolutionsbedingt hochentwickelten Tieren nur so wimmelt. Und dummerweise befand sich im Heck des Raumschiffs auch noch ein ausgewachsenen Ursa, der den Aufprall ebenfalls überlebt hat und Kitai nun dicht auf den Fersen ist.

Während Cypher verletzungsbedingt im gecrashten Raumschiff zurückbleiben musste und seinem Sohn dank modernster Ausrüstung und Technik von dort aus genaue Anweisungen gibt, steht Kitai vor der grössten Herausforderung seines Lebens. Jetzt müssen Vater und Sohn lernen zusammenzuarbeiten und einander zu vertrauen, wenn sie je wieder heil nach Hause zurückkehren wollen.

Es braucht etwas gar viele dumme Zufälle, um diese von Will Smith geschriebene Story in die Gänge zu bringen. Doch sobald sich diese erst mal warm gelaufen hat, ist auch immer mächtig was los auf der Leinwand. Regisseur M. Night Shyamalan, der sich aktuell mit Auftragsarbeiten wie diesen über Wasser halten muss, macht das Beste aus der Ausgangslage. Der Grundton ist stets bedrohlich. Zwischendurch wird diese Atmosphäre durch schlechte Dialogzeilen und peinliches Pathos unterbrochen, doch wenn man grosszügig über diese offensichtlichen Makel hinwegsieht, wird man bei AFTER EARTH bestens unterhalten.

Von vielen Kritikern wurde der Film im Vorfeld als Propagandawerk für Scientology abgestempelt. Das mag ja sein. Schliesslich gibt es im Film durchaus einige esotherisch-mystisch angehauchte Momente und Botschaften, aber die gibt es auch in anderen Filmen, Scientology hin oder her. Viel offensichtlicher und schwerwiegender wirkt die Tatsache, dass AFTER EARTH letztlich ein Propagandawerk für den jungen Jaden Smith ist. Es ist ätzend, dass Big Will und Ehefrau Jada mit aller Kraft forcieren, dass wir ihre Kinder als Superstars akzeptieren sollen. Dazu besteht kein Bedarf. Will Smith selber verfügt nach wie vor über grossartiges Charisma, was ihn weltweit so beliebt macht. Deshalb ist es auch so schade, dass Will Smith – dummerweise – praktisch die ganze Zeit über ausser Gefecht gesetzt ist und im Raumschiff über einen interaktiven Screen mit seinem Junior kommuniziert, während dieser den Film praktisch alleine stemmen muss. Denn obwohl Jaden seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten, hat er nie und nimmer dessen Leinwandpräsenz.