Filmkritik zu MISSION: IMPOSSIBLE: PHANTOM PROTOKOLL
Gestern Abend haben es Cem und ich mal wieder geschafft zusammen ins Kino zu gehen. Unsere Wahl fiel auf MISSION: IMPOSSIBLE – GHOST PROTOCOL (Plot) oder zu Deutsch: PHANTOM PROTOKOLL. Bevor ihr euch meine Review durchlest, solltet ihr wissen, dass ich ein grosser Fan der Mission Impossible Reihe bin und auch Tom Cruise einer meiner Lieblingsschauspieler ist. Vielleicht bin ich also nicht ganz so objektiv, lasse mich aber gerne auf eine Diskussion ein ;-)
Review
Von Mission Impossible erwartet man in erster Linie Action, coole Stunts und tolle Locations. Und davon gibt es im vierten Teil mehr als Genug. Das schöne an den MI-Filmen ist immer die verzwickte Geheimstory um Missionen, von denen Niemand jemals erfahren darf. Wo der dritte Teil eher dramatisch war, da es um das Leben von Ethan Hunts Frau (Julia) ging, ist der vierte Teil eher witzig. Das liegt wohl daran, dass Brad Bird als Director fungierte und bis jetzt nur an Animationsfilmen wie RATATOUILLE, DIE UNGLAUBLICHEN oder UP mitwirkte. Ich finde sein Echtfilm-Premiere war wirklich gelungen und M:I4 setzt die Reihe optimal fort. Auch Jeremy Renner, den man künftig immer öfters im Kino sehen wird, hat überzeugt.
Meiner Meinung nach solltet ihr den Film schleunigst noch im Kino anschauen, denn lange wird er an den meisten Orten nicht mehr laufen. Vielleicht sogar nur noch dieses Wochenende.
Update
Da sich Reto vom Stimmkopf-Blog gewünscht hatte, dass ich detailliert darauf eingehe was mir an dem Film gefällt, möchte ich das noch nachholen. Aber was gefällt eigentlich an einem Action-Film? Wie oben bereits angetönt finde ich die Storyline durch die witzen Szenen wirklich gut gelungen. Auch die schauspielerischen Leistungen von Tom Cruise, Jeremy Renner und allen voran Simon Pegg gefielen mir. Vor allem die neurotische Art von Simon Pegg lockert die Szenen auf. Aber schlussendlich macht die unmögliche Mission, die natürlich geschafft wird, und die damit verbundenen Aufgaben den Film aus.




























Mir hat der Film auch extrem gut gefallen. Dank Brad Birds Vorliebe für klassische James Bond Stoffe (hat man auch schon den UNGLAUBLICHEN deutlich angemerkt), atmet dieser Film den Geist der guten alten Spionfilme. Das beinhaltet halt auch, dass es – endlich – wieder mal zwischen den Ruskies und den Amis kriselt… auch wenn der echte Bösewicht schlussendlich ein Däne ist. Natürlich dürfen auch die schönen Damen nicht fehlen, die aber ganz zeitgemäss selber richtig zulangen können. Die von Chris betonten witzigen Elemente erinnern ebenfalls an die guten alten Bond-Filme mit Connery oder Moore, die sich durch eben diesen gewissen Schalk auszeichneten. Dem gegenüber gestellt werden typische M:I Szenen, deren Schweisshände-Gehalt kaum mehr zu überbieten sind. Fazit: zwischendurch gibt es einen ganz kurzen Durchhänger, doch letzten Endes müssen sich alle kommenden Actionfilme dieses Jahr an diesem Film messen müssen. Von mir gibt’s 4.5 von 5 Sternen.