Filmkritik zu WAS PASSIERT, WENN’S PASSIERT IST
Als Vater eines einjährigen Sohnes war klar, dass mir diese Review unterliegt. Der Trailer hat mich auf einen guten Film hoffen lassen, meine Frau und ich sind aber sichtlich enttäuscht worden. Trotz des Starensembles mit Cameron Diaz, Chris Rock, Jennifer Lopez und Dennis Quaid konnte der Film nicht den geschürten Erwartungen entsprechen. Gespickt mit tausender einzelner Geschichten und Szenen, bei denen einen Lachen fraglich ist, wurde ich sehr enttäuscht.
Der Film hätte wohl eher lauten sollen, “Was passiert, wenn man 6 mal 2 und mehr Geschichten in 110 Minuten unterbringen will?”. Ich wage zu behaupten, dass ich doch mittlerweile weiss, wie das ist wenn man Eltern wird. Und ich kann euch sagen, dass es nicht so schlimm ist, wie es im Film dargestellt wird. Jetzt muss man sich also fragen, ob Nicht-Eltern das lustig finden. Naja, vielleicht schon – aber vielmehr wird man davon abgeschreckt Kinder zu bekommen.
Da hat man die hysterische und leicht exzentrische Blondine, die Super-Fitness-Alpha-Tier-Powerfrau, das Supermodel an der die Schwangerschaft wie ein Luftzug vorbei zieht, diejenige, die sehnsüchtig ein Kind möchte und das Küken. Alle sind, mehr oder weniger, durch ihre Alltagsprobleme belastet und werden Schwanger. Hinzu kommt, dass alle Frauen auf irgendeine Art und Weise eine Verbindung zueinander haben, die nicht skurriler sein könnte.
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Potential wäre zur Genüge vorhanden, nur an der Umsetzung scheiterte es. Hin und wieder hat es ein paar witzige Szenen, die jedoch meist durch Nebendarsteller wie die dicke – und vermutlich leicht gestörte – Janice, übrigens Mitarbeiterin der hysterischen Blondine. Die einzige Hauptdarstellerin, die übrigens schauspielerisch überzeugen konnte ist eben diese Blondine – Wendy, gespielt von Elizabeth Banks. Kaum wieder zu erkennen ist sie, nachdem sie in THE HUNGER GAMES als schräge Effie Trinket zu sehen war.
Aus WAS PASSIERT, WENN’S PASSIERT IST hätte man meiner Meinung nach sicher mehr machen können. Die überspielte, extremistische und von Vorurteilen lebende Story kommt nicht in die Gänge und kann nicht mal durch vermeintliche Comedy-Bekanntheiten wie Chris Rock oder Cameron Diaz ein Lächeln auf die Lippen zaubern. 2 Sterne hat er doch noch erhalten, weil ich zwischendurch lachen musste und Cameron Diaz wirklich so aussah, als müsste sie leiden :-D
PS: Etwas Gutes hat der Film. Eigentlich kann ich Jennifer Lopez nicht leiden und halte sie für keine gute Schauspielerin, aber im Film fand’ ich sie recht sympathisch.































