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Posted 08-12-2012 by Nicoletta Steiger in Filmkritik
 
 

Filmkritik zu THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY (DER HOBBIT: EINE UNERWARTETE REISE)

Slider: THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY (2012)
Slider: THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY (2012)

Mit THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY geht es endlich zurück in die Welt von Mittelerde.  THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY ist der erste Teil von drei Filmen, die das Buch “The Hobbit” (Der Hobbit) von J. R. R. Tolkien umfassen.  Die Geschichte spielt 60 Jahren vor den LORD OF THE RINGS (HERR DER RINGE) – Filmen.

Der Hobbit Bilbo Baggins (Martin Freeman) wird durch den Besuch des Zauberer Gandalfs (Ian McKellen) aus seinem beschaulichen Leben gerissen. Er findet sich plötzlich in der Reisegesellschaft von 13 Zwergen wieder, die ihre Heimatstadt und ihr Gold vom Drachen Smaug zurück erobern wollen.  Da sich gleichzeitig in Mittelerde auch noch andere dunkle Kräfte regen, ist bereits ihre Reise dortin geprägt von Abenteuern.

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Regisseur Peter Jackson und sein Team schaffen es erneut den Zuschauer in die Welt von Mittelerde eintauchen zu lassen. Wie bereits bei der LORD OF THE RINGS  – Trilogie ist die Austattung des Filmes realistisch und unglaublich detailreich.  Dies hebt den Film deutlich von Anderen aus dem Fantasy Genre ab und zahlt der hintergrundreichen Welt, die Tolkien erschaffen hat, Tribut.

Diese wird von den unterschiedlichsten Wesen bewohnt, die allesamt glaubwürdig und liebevoll zum Leben erweckt werden. Unabhängig davon, ob dies nun durch eine Maske oder eine Computeranimation geschieht. Highlight ist der computeranimierte Charakter „Gollum“ der dank neuster Technik faszinierend ausdrucksstark wirkt.

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Martin Freeman spielt Bilbo Baggins hervorragend. Vom gutbürgerlichen Hobbit zu Beginn, bis zum neugierigen Hobbit, der langsam lernt was in ihm steckt. Von seinen 13 Zwergen-Begleitern wird vorwiegend auf den Anführer Thorin (Richard Armitage) und  3 – 4 andere fokussiert. Gleich 13 Charakter auf einmal im Detail einzuführen ist aber auch eine Herausforderung für sich. Mit dabei ist auch wieder Hugo Weaving als Elrond, Cate Blanchett als Galadriel und Christopher Lee als Saruman.

Die Filmmusik von Howard Shore untersützt die Geschichte wieder genial und knüpft unter Anderem durch das Aufgreifen von Musikthemen an die LORD OF THE RINGS - Trilogie an.

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Überhaupt bietet der Film viel Zeit in die Welt von Mittelerde einzutauchen. Was natürlich mit der Aufteilung in drei Teile verbunden ist. Dies ist auch der einzige grössere Minuspunkt: Für den normalen Kinobesucher kann der Film stellenweise etwas zu langatmig sein. Aus diesem Grund auch ein halber Stern Abzug, obwohl ich als HERR DER RINGE - Fan gerne 5 Sterne geben würde.

> DER HOBBIT: EINE UNERWARTETE REISE Trailer (wird in neuem Fenster geöffnet)

Deswegen sollte sich aber niemand, der ansatzweise etwas mit Fantasy anfangen kann, THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY entgehen lassen. Filme auf diesem Niveau sind in diesem Genre nach wie vor selten.  Und  3D lohnt sich in diesem Film definitiv. Insbesondere die Landschaftaufnahme und die computeranimierten Wesen profitieren deutlich davon. Auch gezeigt wird er in der neuen 3D High-Frame-Rate, diese Version war aber leider für die Pressevorschau noch nicht bereit.

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Zusatzteil für THE HOBBIT-Buch-Leser, Achtung LEICHTE SPOILER

Der Film lässt keine wichtigen Storyelemente aus, was bei der Aufteilung in drei Teile auch nicht zu erwarten war.  Der Grundton des Filmes ist allerdings düsterer. Der Film ist im Gegensatz zum Buch eindeutig nicht für Kinder gedacht. Wie von Peter Jackson angekündigt, wurden zusätzliche Storystränge aus anderen Texten von Tolkien eingebaut, die sich um Gandalf, den Nekromanten und Radagast drehen. Letzterer erhält im Film endlich einen längeren Auftritt, nachdem er ja in den LORD OF THE RINGS - Filmen gestrichen wurde. Weiter gibt es eine Vertiefung im Konflikt zwischen den Zwergen und den Orks als grössere Änderung, diese schadet allerdings der Story keineswegs.


Nicoletta Steiger

 
Filmsüchtige & Bücherliebhaberin