SEEKING JUSTICE hat ein echtes Problem. Wahrscheinlich sogar mehr als eins. Das neuste Nicolas Cage Vehikel hat einen Star, der nicht mehr wirklich als solcher wahrgenommen wird einen Filmtitel, den er in letzter Sekunde zum dritten mal abgeändert wurde und eine Tagline, die auf das Poster von jedem Grindhouse-Reisser passen würde, aber nicht auf einen potentiellen Blockbuster.
Der arme Nicolas Cage ist nicht zu beneiden. Egal was er anfasst, erweist sich später immer als Griff ins Klo. Vorbei die Zeiten, in denen er in Jerry Bruckheimer Produktionen wie THE ROCK – FELS DER ENTSCHEIDUNG, CON AIR oder NUR NOCH 60 SEKUNDEN von einer Erfolgswelle auf der nächsten schwamm.
Irgendwann spielte er nur noch in Filmen wie WICKER MAN, SEASON OF THE WITCH, DRIVE ANGRY oder zuletzt TRESPASS. Auch die GHOSTRIDER-Geschichte ist ziemlich
uncool. GHOST RIDER – SPIRIT OF VENGEANCE startet demnächst und ist – meiner Ansicht nach – jetzt schon zum Scheitern verurteilt. Auch SEEKING JUSTICE, so der neuste Titel dieses Films, der auch schon mal THE HUNGRY RABBIT JUMPS und JUSTICE hiess, hat schlechte Aussichten auf Erfolg. Kommen wir zur Tagline. Wohl in Anlehnung auf den zweiten GHOST RIDER Filmtitel hat man sich eine “ganz verreckte” Tagline ausgedacht: “Vengeance always has a price”. Wieder mal tief in die Trickkiste gegriffen. Gerade eben lief noch COLOMBIANA (Filmtipp!) in den Kinos – mit der Tagline: “Vengeance is beautiful“. Noch besser bei THE DEBT. Da hiess es – und jetzt das überraschte Gesicht aufsetzen – “Vengeance comes at a price“.
Der einzige Lichtblick kommt in der Form von Guy Pearce, der aber wohl auch nicht mehr viel wird reissen können. Hoffen wir, dass sein nächster Film (ähnliches Titel-Fiasko) MS ONE: MAXIMUM SECURITY (internationaler Titel) aka LOCKOUT (US-Titel) besser sein wird.
Plot
In “Seeking Justice” spielt Nicolas Cage einen Mann, der sich für ein brutales Verbrechen an seiner Frau (January Jones) rächen will. Ihm wird die Hilfe von einer geheimen Gruppierung angeboten, die sich darauf spezialisiert hat, Vergeltung zu üben und so in Selbstjustiz für “Gerechtigkeit” zu sorgen. Quelle: Ascot Elite Entertainment
Trailer
Seeking Justice, im Kino: TBA 2012, Copyright © 2012 Anchor Bay Films
Originaltitel: Seeking Justice (aka Justice / The Hungry Rabbit Jumps)
Deutscher Titel: Seeking Justice
Genre: Action Drama
Studio: Anchor Bay Films
Stars: Nicolas Cage, Guy Pearce, Jennifer Carpenter, January Jones, Donna Duplantier, Irone Singleton, Xander Berkeley, Cullen Moss, David Jensen
Regie: Roger Donaldson
Drehbuch: Todd Hickey, Robert Tannen
Produktion: Tobey Maguire, James D. Stern, Julie Goldstein, Ram Bergman, Douglas Hansen
Website: justice-movie.co.uk
Facebook: facebook.com/Seekingjusticeofficialpage











Von mir wird Nicolas Cage nach wie vor als Star wahrgenommen. Auch wenn ich mir bewusst bin, dass er wohl kaum mehr zu seiner Glanzzeit zurückfindet (wobei; Robert Downey Jr. und Mickey Rourke wurden ebenfalls mal totgesagt und siehe da …). Nichtsdestotrotz schau ich Ihn mir nach wie vor gerne an. Selbstverständlich hab ich Filme wie Ghost Rider, Season of the Witch etc. an mir vorbei ziehen lassen (in der Not frisst der Teufel Fliegen und Nic übernimmt jede noch so be** Rolle), jedoch haben mich andererseits realitätsnahe Filme (Trespass, The Bad Lieutenant, Bangkok Dangerous) ganz gut unterhalten. Es gibt da andere Hollywoodschauspieler (brauch wohl nicht mehr zu erwähnen welche) deren Fratzen mich gewaltig mehr stören. Seeking Justice werd ich mir definitiv ansehen … Ich steh auf “Vengeance” :)
Mag den Cage ja auch sehr gern. Aber in letzter Zeit frisst dieser Teufel einfach fast zu viele Fliegen. Aber der Nic ist ja bekanntlich ein echtes Steh-auf-Männchen und irgendwann gelingt auch ihm wieder ein echter Volltreffer. Spätestens in THE EXPENDABLES 3 oder 4. ;)
Hab mir SEEKING JUSTICE gestern angesehen und werte den Film mit knapp 3 Sterne. Einerseits ist die Story zum grössten Teil durchsichtig, andererseits zieht sich das Ganze teils in die Länge. Trotzdem gibt es stellenweise anständige Action Sequenzen und die Performance von Cage gefällt mir ganz gut. Guy Pearce hingegen hat eine unddankbare Rolle und kann sein Potential in keinster Weise ausschöpfen. Fazit: Kein Brüller aber ein guter Sonntag Abend DVD Film.
Gefällt mir gut die Seite. Tolle Themenwahl.