Filmkritik zu ABRAHAM LINCOLN: VAMPIRJÄGER

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Amerikanische Geschichte trifft auf Vampirslasher – gibt`s nicht? Gibt`s wohl!

Abraham Lincoln (Benjamn Walker) muss schon als kleiner Junge auf brutale Art und Weise miterleben, wie seine Mutter (Robin MCLeavy) von kaltblütigen Wesen ermordet wird. Für Abraham gibt es nur eines: Rache nehmen an der Person, der seine Mutter auf dem gewissen hat. Er trifft auf Henry Sturgess (Dominic Cooper), der ihn bei der Jagd der Blutsauger unterstützt und einer seiner engen Vertrauten wird. Nebenbei entwickelt sich der talentierte Abraham Lincoln zum Musterfavorit für das Amt der 16. Präsidentschaft der Verreinigten Staaten von Amerika.

Filmszene: ABRAHAM LINCOLN: VAMPIRJÄGER (2012)

Schockierend stellen die beiden Freunde fest, dass Vampire planen, ihr Heimatland in ihre Gewalt zu bringen. Die Bekämpfung der Sklaverei steht für Abraham im politischen Vordergrund, jedoch geht es um weit mehr. Der Kampf gegen die Sklaverei für sein Land, dass er so liebt und sein unbändiger Rachefeldzug gegen die Untoten, die er so sehr verabscheut.

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Filmszene: ABRAHAM LINCOLN: VAMPIRJÄGER (2012)

Im Fantasy-Horrorstreifen ABRAHAM LINCOLN: VAMPIRJÄGER von Regisseur Timur Bekmambetov werden diese zwei gegensätzliche Themen unkonventionell vermischt. Der visuelle Look sowie die unrealistische Geschichte des Filmes überzeugen auf charmante Art und Weise. Der Film ist letztlich eine unterhaltsame Abwechslung und amüsiert mit spektakulären und absurden Actionszenen. Die Idee ist konsequent durchgezogen aber, oder gerade deshalb, weitgehend humorlos. Abraham Lincoln (Benjamn Walker) wirkt in seiner Hauptrolle etwas unglücklich. Amerikanische Geschichte trifft auf Vampirslasher – geht nicht? Geht wohl!