Fruitvale Station

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Eine verwackelte Handykamera zeichnet eine furchtbare Szene auf: Ein paar Männer am Boden. Es fällt ein Schuss, Schreie ertönen. Die Menschen im überfüllten Zug in Oaklands Fruitvale Station trauen ihren Augen nicht. Es ist kurz nach Silvester. Bereits am Morgen dieses 31. Dezembers 2008, als der 22-jährige Oscar aufwacht, ahnt er, dass ihm kein gewöhnlicher Tag bevorsteht. Er nimmt dieses diffuse Gefühl zum Anlass, seine Neujahrsvorsätze vorzeitig in die Tat umzusetzen: seiner Freundin und der gemeinsamen Tochter möchte er wieder mehr Aufmerksamkeit schenken, seiner Mutter ein besserer Sohn sein. Zuerst gilt es aber, seinen verlorenen Job im Supermarkt zurückzugewinnen. Aber dann kommt alles anders als geplant. (Zürich Film Festival)