Oscars 2017 Live: Alle Nominierten, alle Gewinner, alle Fakten und 1 Riesenshock!

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In der Nacht von Sonntag auf Montag  findet im Dolby Theatre in Los Angeles die 89. Verleihung der Oscars® statt. Durch die Show führt Late Night Talker Jimmy Kimmel.

Die Sendung wird von Justin Timberlake und einer Live Performance seines Smash Hits „Can’t Stop The Feeling“ aus dem Film Trolls eröffnet. Seine Show scheint den Stars zu gefallen. Viele stehen und tanzen in den Rängen.

Die meisten Nominationen konnte sich im Vorfeld das Musical La La Land sichern, gefolgt von Moonlight und Arrival mit je acht Nominationen und Manchester by the Sea, Lion und Hacksaw Ridge mit je sechs Nennungen.

Für einen kurzen Moment jedoch, besass Superheldenfilm Suicide Squad mehr Oscars als La La Land. Kein Wunder, die Show hatte zu diesem Zeitpunkt erst gerade begonnen.

Theoretisch hätte La La Land die Möglichkeit gehabt, an den drei Oscar-Rekordhaltern Ben-Hur (1959), Titanic (1997) und The Lord of the Rings: The Return of the King (2003), die alle je 11 Oscars einheimsen konnten, vorbeizuziehen. Doch in den technischen Kategorien wie „Bestes Kostümdesign“, „Bester Tonschnitt“ oder „Bester Ton“ klauten andere Filme die begehrten Statuetten.

In einer irrwitzigen Wendung musste La La Land den Oscar für den Besten Film in der sprichwörtlich letzten Sekunden an Moonlight abgeben. Die Macher des Musicals standen schon alle auf der Bühne und waren mitten in ihrer Dankesrede, da wurde plötzlich klar, dass es zu einem unheimlichen Missverständnis gekommen war. Irrtümlicherweise wurde Warren Beatty ein falsches Couvert in die Hand gedrückt und so verkündete er gemeinsam mit Faye Dunaway irrtümlich La La Land anstatt Moonlight als Gewinner.

Somit geht La La Land insgesamt trotzdem noch mit 6 Auszeichnungen als grosser Gewinner vom Platz, auch wenn es für den besten Film nicht ganz gereicht hat. Moonlight kassierte 3 Trophäen ein und 2 Stück gingen an Manchester by the Sea und Hacksaw Ridge.

Nachfolgend sind alle nominierten Filme. Die Gewinner wurden fett hervorgehoben.

Bester Nebendarsteller

Bestes Make-up & Hairstyling

  • A Man Called Ove – Love Larson und Eva Con Bahr
  • Star Trek Beyond – S. Anne Carroll und Joel Harlow

Bestes Kostümdesign

Bester Dokumentarfilm

  • GEWINNER: O.J.: Made in America
  • 13th
  • I Am Not Your Negro
  • Fire at Sea
  • Life, Animated

Bester Tonschnitt

Bester Ton

Beste Nebendarstellerin

  • GEWINNER: Viola Davis – Fences

Bester fremdsprachiger Film

  • GEWINNER: The Salesman – Iran
  • Tanna – Australien
  • Land of Mine – Dänemark
  • Toni Erdmann – Deutschland
  • A Man Called Ove – Schweden

Bester Animationsfilm

Bestes Szenenbild

  • GEWINNER: La La Land – David Wasco, Sandy Reynolds-Wasco

Beste Spezialeffekte

Bester Schnitt

Beste Kamera

Beste Filmmusik

Bester Filmsong

  • “Audition (The Fools Who Dream)” – La La Land
  • “How Far I’ll Go” Vaiana (Moana)
  • “Can’t Stop the Feeling” – Trolls
  • “The Empty Chair” – Jim: The James Foley Story

Bestes Originaldrehbuch

  • La La Land – Damien Chazelle
  • Hell or High Water – Taylor Sheridan
  • The Lobster – Efthymis Filippou, Yorgos Lanthimos
  • 20th Century Women – Mike Mills

Bestes adaptiertes Drehbuch

  • GEWINNER: Moonlight – Barry Jenkins, Tarell McCraney

Beste Regie

Bester Schauspieler

Beste Schauspielerin

Bester Film